Rückblick auf die Treffen in 2015:

Das Programm 2015 dazu ist hier archiviert.

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Mittwoch, 02. Dezember 2015

Vorfahren gesuchtFür unseren Weihnachtsabend und Jahresausklang konnten wir den Genealogen Markus Weidenbach als Referenten gewinnen. Seine lockeren Erlebnisberichte in Verbindung mit der Erstellung der einzelnen Folgen zur WDR-Fernsehserie "Vorfahren gesucht" kamen bei uns gut an. Natürlich standen hierbei vor allem die Kölner "Lokalgrößen" im Mittelpunkt der Gespräche - Wolfgang Niedecken, Bettina Böttinger, Horst Lichter, Norbert Blüm uvm.

Vertiefend ging es dann um "Hexen und Henker" aus der Folge 1, wo wir uns auch den entsprechenden Film nochmal ansehen konnten.

Der Blick hinter die Kulissen aus Sicht des Genealogen kam bei allen gut an!

Anschließend treffen wir uns zum Weihnachtsessen in unserem Stammlokal "Da Sira"

Hier einige Links aus der WDR-Mediathek zur Sendereihe:

Markus Weidenbach im Gespräch

Ahnenforschung - Übersichtsseite beim WDR


Mittwoch, 04. November 2015

Referat: "Hexen und Hexenverfolgung und genealogische Quellen" von Ingrid Reinhardt

Mit Hinweisen aus dem Vortrag von Dr. Kai Lehmann beim Genealogentag in Gotha startete Frau Reinhardt ihren Vortrag. Grundlegendes zur Hexenverfolgung in der Geschichte zeigte sie auf. Die Ursachen, Ausprägungen und örtliche Schwerpunkte der Verfolgungen nicht nur im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation sondern auch im nahen Ausland wurden uns in anschaulichen Karten, Tabellen und Schaubildern vorgestellt. Dass auch in der heutigen Zeit noch Hexenkult in verschiedenen Ausprägungen zu finden ist, machte die Referentin an Beispielen deutlich.

Für uns Genealogen ergaben sich neue wichtige Quellen und Fundstellen, die meist jenseits der Kirchenbuchzeit liegen.


Mittwoch, 07. Oktober 2015

An diesem Abend standen Berichte und Eindrücke der Genealogentagsbesucher an. Diskussionen zu genealogischen Themen entwickelten sich daraus.


Mittwoch, 02. September 2015

Der geplante Vortrag von Tobias Kemper musste leider verschoben werden und wird wahrscheinlich in 2016 nachgeholt.

Als Arbeitsabend diskutierten wir über verschiedene Themen. Nach einem kurzen Überblick über die "DNA-Analyse" brachte Herr Dr. Junkers etliche Beispiele zum "Latein im Kirchenbuch". In lockerer Runde kramten doch etliche Mitglieder wieder ihr Wissen aus alten Lateinstunden wieder aus. So konnte an diesem Abend doch wieder etliches für die eigene Kirchenbuchrecherche mitgenommen werden.

 


Mittwoch, 05. August 2015

Arbeitsabend: Arbeitserleichterungen durch genealogische Hilfsprogramme

Horst und Ingrid Reinhardt gaben Tipps zu verschiedenen genealogischen Hilfsprogrammen, u.a. zu verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der Programme Gentools und OFB.


Mittwoch, 01. Juli 2015

Vortrag:
Dr. Andreas Stützer, Aachen: "Proxydaten in der Genealogie"

Häufige Probleme in der Familienforschung sind oft Namensgleichheiten, fehlende Nachnamen der Mutter bei Taufen, fehlende oder geschätzte Angaben Altersangaben beim Tod.

Andreas Stützer setzte hier ein mit seinen "Proxydaten", um doch noch ein Stückchen in der Forschung weiterzukommen.

Das Verfahren kommt aus den Vorhersageprogrnosen und Auswertungen in der Klimaforschung. Es gilt also, Indizien zu finden, um ein Ereignis einer bestimmten Person mit hoher Wahrscheinlichkeit zuordnen zu können.

Mit einigen Beispielen verdeutlichte der Referent seine Aussagen: Die Beziehungen zwischen Taufen und Paten, Firmungen und Paten oder wichtige Aussagen aus Kirchenrechnungen.

Fazit: Proxydaten


Mittwoch, 03. Juni 2015

Ein Karton voll mit Bildern und Dokumenten: Wie gehts weiter damit?

Horst und Ingrid Reinhardt zeigten in einem Arbeitsabend auf, wie man Dokumente und Bilder für die digitale Archivierung aufbereitet.

Vom Scannen der Medien bis hin zur Bildbearbeitung und strukturierten Aufbewahrung diskutierten wir über verschiedene Vorgehensweisen. Verschiedene Softwaretools wurden vorgestellt: Picasa, Photoident, Irfanview aber auch Photoshop und Lightroom wurden als professionelles Werkzeug im Einsatz gezeigt.


Mittwoch, 06. Mai 2015

Exkursion zum "Zwischenwerk VIIIb" (ein Teil des ehemals preußischen Festungsgürtels) am Marienburger Rheinufer; Führung und Vortrag im Festungsmuseum.

Hin und wieder erkennt man noch ganz vereinzelte Reste im Stadtbild und seit einigen Jahren gibt es sogar jährlich den "Tag des Forts" - doch wer weiß schon, dass Köln einmal von 182 Festungsbauten umschlossen war? Die Preußen errichteten die wehrhafte Anlage ab 1815 (innerer Ring) und ab 1873 (äußerer Ring) aus Angst vor den Franzosen, die aber nach Napoleon nie mehr bis Köln vordrangen. Im Angriffsfall sollten unsere Stadt insgesamt 52.000 Soldaten und 6000 Pferde in diesen Anlagen beschützen.

Wie man dort Dienst verrichtete und lebte - dies wurde uns ausführlich und soweit noch möglich anschaulich gezeigt. Wenige Festungseinrichtungen überlebten die geplante Zerstörung und Sprengung nach dem Krieg 1920. So steht im Kölner Stadtteil Marienburg noch ein Teil des Zwischenwerks VIII b. Hier hat sich auch ein kleiner Verein niedergelassen, der dort das Kölner Festungsmuseum in couragierter Eigenleistung eingerichtet hat und Führungen anbietet.

Weitere Infos im Internet: http://www.festungsmuseum.koeln


Mittwoch, 01. April 2015

Vortrag: "Kleine Namenkunde unter dem Aspekt unerwarteter Hintergründlichkeiten - bezogen auf die Region Eifel und Rheinland" Referent: Prof. Dr. Paul Derks

Das Thema war wohl gut gewählt - zeigte sich das doch an der hohen Zahl der Besucher an diesem Abend.

Zum Einstieg gab der Referent, Prof. Dr. Derks, ein Germanist und leidenschaftlicher Vertreter der deutschen Sprache, einige Stichpunkte zur Entwicklung von Namen ( -> Straßennamen - Familiennamen - Rufnamen - Fluss- und Ortsnamen). Die Rufnamen entwickelten sich im 8. Jahrhundert im Zusammenhang mit der "Schriftlichen Kirche" und deren Aufzeichnungen.

Weiter hörten wir was über die Entwicklung der Adelsnamen ->entstanden nach Herkunft (z. B. nach Burgbezeichnungen "die von Wittigensteen"), um danach zum Mittelalter zu kommen. Die Bevölkerung in den Orten nimmt zu, die Schriftlichkeit nimmt zu und auch die Bildung der Bevölkerung wächst. Die Kirche lässt jedoch nur Namen zu, die einen Heiligenbezug haben. Durch Teilung der Namenswortstämme entstehen für die Kinder neue Namen: Vater Wolfram - Mutter Hildegund. Es gibt 12 Möglichkeiten für neue Namen, z.B. Gundram, Gundhilf, Ramgard, Gundolf usw.

Große Einflüsse hatten Namen aus der mediterranen Region, die dann im örtlichen Sprachgebrauch (Dialekt) zu neuen Namensbildungen führten:

Johannes -> Jan, Jon, Hannes, Hans.
Antonius -> Tünnes, Anton
Dionysus -> Nissen, Dingens
Appolonia -> Plannes, Plönies, Bolonia

Nun erläuterte Prof. Derks uns die Namen der anwesenden Teilnehmer. Am Beispiel einer Einteilung in 4 Gruppen (Rufnamen, Berufsnamen, Orts- und Flurnamen und den Übernahmen) ordnete er gleich unsere Namen diesen Gruppen zu und gab seine Auslegung zur Entstehung des jeweiligen Namens.

Mit soviel Wissen über unsere Namensfindung angereichert, konnten wir uns bis zum nächsten Treffen verabschieden.

Interessante Links: A. Baehnisch: Die Deutschen Personennamen (Online in DigiBib)

August Friedrich Pott: Die Personennamen insb. die Familiennamen und ihre Entstehung (Online bei Google-Books)


Mittwoch, 04. März 2015
Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe Köln der WGfF: Wahlen, Kassenprüfung, Aussprachen über einzelne Aufgabenbereiche, Organisatorisches

Die Neuwahl des Vorstandes ergab folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Dr. med. dent. Dirk Rodekirchen; 2. Vorsitzender: Horst Reinhardt;

Schriftleiter: Dr. Günter Junkers; Kassenwart: Hans Fuhrich

In weiteren Ämtern wurden bestätigt: Bibliothekswart: Peter Schroetter und Markus Klein; Webmaster: Horst Reinhardt


Diskussions-und Arbeitsabend am 4.Februar 2015

Ganz im Zeichen alter Dokumente stand unser 2. Arbeitsabend in diesem Jahr.

Herr Dr. Junkers zeigte anhand einiger Exemplare Besonderheiten auf, wenn es ums Entziffern seltsamer Ausdrücke und Merkmale von alten Dokumenten ging. Als Administrator des Projektes Kölner Sterberegister beim Verein für Computergenealogie verfolgte er natürlich auch das Ziel, wieder viele Mithelfer für die bald anstehende neue Erfassungsrunde der Sterberegister zu finden. Hier sollen die Erfahrungen der ersten Erfassungsrunde dahingehend abgeändert werden, dass sofort die digitalisierten Originalurkunden mit ihren Inhalten erfasst werden und nicht die Indexlisten. Diese waren oft fehlerhaft vorhanden und bedurften erheblicher Nacharbeit und Nachfragen bei der Erfassung.


Diskussions-und Arbeitsabend zum ersten Treffen im neuen Jahr am 7.Januar 2015

In einem Kurzreferat über das Adressbuchprojekt des Vereins für Computergenealogie gab unser Mitglied Horst Reinhardt einen Einblick in die Forschungsmöglichkeiten für Genealogen, die uns diese Datenquellen bieten können.

Zusammen mit seiner Frau Ingrid zeigte er dann auf, wie z.B. Adressbücher aufbereitet werden müssen, bis sie als Digitalisat im Internet recherchierbar zur Verfügung stehen. In einem Kooperationsprojekt stellt im Moment das NS-Dokumentationszentrum seine Kölner Adressbuchbestände dem Verein zum Scannen zur Verfügung. Diese Scans befinden sich z.B. hier:

Kategorie:Adressbuch für Köln

In einem Crowdsourcing-Projekt sollen dann die Inhalte dieser Adressbücher mit dem "Daten-Eingabe-System - DES" online direkt in einer Datenbank aufgenommen werden und kostenfrei allen Familienforscher zur Verfügung stehen. So kann in einer Suchmaske direkt nach Einwohnern und im Straßenverzeichnis direkt nach Hausbesitzern und Bewohnern gesucht werden. Einige Zuhörer kennen das System bereits aus ihrer Mithilfe bei den Kölner Sterberegistern.

Probieren Sie die Suche nach Kölner Bürgern doch mal aus: Schmitz, Josef, Köln

Adressbuch - Suchmaske

Im Gesprächsverlauf konnten viele interessante Aspekte und Inhalte der alten Kölner Adressbücher aufgezeigt werden. Interessiert wurde auch in einigen mitgebrachten älteren Adressbüchern geblättert.


Werfen Sie doch auch einen Blick in unsere Veranstaltungen des letzten Jahres.

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